Um für gefährliche Atemschutzeinsätze gut ausgebildet zu sein, nahm unsere Feuerwehr an der Container Heißübung in Grieskirchen teil. Der Atemschutztrupp bestehend aus Andreas Malzer, Johannes Falkner und David Kössldorfer musste dabei an seine Grenzen gehen. Die Übungsannahmen waren aufgeteilt in einen Stiegenhausbrand, einen Gasflaschenbrand und einen Küchenbrand mit Fett. Weitere Schwierigkeiten gab es durch das Entstehen eines Flash Over. Unser Trupp hat dabei sehr viel an Erfahrung sammeln können und somit kann das Wissen an die gesamte Feuerwehr weitergegeben werden.
Um für den diesjährigen Maibaum wieder Kränze und Girlanden zu haben, trafen wir uns am Mittwochabend zum Vorbereiten. Da sehr viele Kameraden zu dieser Arbeit erschienen sind, konnten wir schon kurze Zeit später unsere Arbeit beenden und uns bei einer Jause stärken.
Da in den nächsten Tagen das alte Einfamilienhaus neben der Firma Ford Danner abgerissen wird, ergab sich die Möglichkeit dieses Objekt nochmals zu beüben. Übungsanahme war ein Wohnhausbrand bei dem mehrere Personen vermisst waren. Die Opfer waren im ganzen Haus gleichmäßig verteilt und teilweise sehr schwer auffindbar. Mit 2 Nebelgeräten wurde versucht die Übung so weit wie möglich einem Erstfall gleichzustellen. Das Vordringen im Haus war nur mit schwerem Atemschutz und guter Beleuchtung möglich, da man nur einige Zentimeter sehen konnte.
Nach einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Höhe Sterrer Hühnerhallen in Eggerding wurden wir von der Polizei Gaspoltshofen zum Reinigen der Fahrbahn alarmiert. Nach dem Binden der ausgelaufenen Flüssigkeiten wurden noch die Bergungsarbeiten an einem der Unfallfahrzeuge unterstützt. Abschließend wurde die Straße noch mit Ölspurtafeln abgesichert und wieder für den Verkehr freigegeben. Obwohl 12 Mann unserer Wehr an einer Fahrzeugweihe in Wendling teilnahmen, konnten wir den Einsatz mit 6 Mann abarbeiten.
Mit dem Zitat "Der Mann, der zu beschäftigt ist, sich um seine Gesundheit zur kümmern, ist wie ein Handwerker, der keine Zeit hat, seine Werkzeuge zu pflegen" hat Landes-Feuerwehrkommandant LBD Johann Huber soeben mitgeteilt, dass er sich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen hat, seine aktive Tätigkeit bei der Feuerwehr zu beenden und die Funktion des Landes-Feuerwehrkommandanten von Oberösterreich mit 31. Mai 2011 zurückzulegen.
Die Monatsübung wurde dem Thema Atemschutz und dem dazugehörigen Einsatz gewidmet. Nach kurzer allgemeiner Theorie über leichten und schwerem Atemschutz, wurden die Gerätschaften begutachtet und erklärt. Weiters wurde der gesamte Ablauf eines Atemschutzeinsatzes besprochen. Somit sind wir für unsere Abschnitts-Atemschutzübung in einer Woche gut vorbereitet.